Bist du müde und unkonzentriert?

 

Bei Kindern oder Schülern bzw. Schülerinnen mit Müdigkeitserscheinungen und Konzentrationsstörungen sollte stets in erster Linie der Eisenstoffwechsel abgeklärt werden. Immer dann, wenn neben den Symptomen auch die für diesen Stoffwechsel relevanten Laborwerte (Ferritin, Transferrin, lösliche Transferrinrezeptoren, Hämoglobin) entsprechend auffällig sind, deutet das auf die Diagnose Eisenmangel hin. Nach den Erfahrungen vieler Ärzte haben auch viele Schweizer Schulkinder einen Eisenmangel. Nicht wenige von ihnen entwickeln dadurch Konzentrationsstörungen. Das muss aber nicht sein.

 

Häufigkeit von Eisenmangelanämie im Vorschulalter (Quelle: WHO)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dunkelrot: über 40%

Mittelrot: 20-40%

Hellrot: 5-20%

Grau: unter 5%

 

Eisenmangel ist selbstverständlich kein spezielles Schweizer Problem. Große Teile der ganzen Menschheit leiden darunter. Global gesehen sind in den USA nur wenige Kinder im Vorschulalter betroffen. Das könnte einen guten Grund haben: In den Vereinigten Staaten ist das Hämeisen als  Nahrungsergänzung zugelassen, mithin rezeptfrei erhältlich. Es handelt sich um ein natürliches Eisen, das vom Körper weitaus besser aufgenommen und verwertet wird als die handelsüblichen europäischen Eisensubstitute.

 

Die Kennzahlen der WHO sagen deutlich: Insgesamt haben etwa 4 Milliarden Menschen einen Eisenmangel. 2 Milliarden mit und 2 Milliarden ohne Anämie. Also ist weltweit jeder Zweite betroffen.

 

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Was soll ich machen?

 

Um durch Eisenmangel bedingten Krankheitserscheinungen vorzubeugen, lohnt es sich, täglich Eisen in Form einer Nahrungsmittelergänzung zu sich zu nehmen. Es stehen seit Jahren viele eisenhaltige Nahrungsergänzungsmittel zu Verfügung wie beispielsweise Schokoladegetränke oder diverse weitere Präparate aus Apotheke, Reformhaus, Drogerie, Shopping-Center oder Internet-Shop. Leider empfehlen die Hersteller oder Vertreiber diese Nahrungsergänzung aber noch nicht explizit für Kinder –  unsere künftige Generation. Dr. Dünner indes tut das jedoch neuerdings und hat damit aller Erfahrung nach sicherlich Recht.

 

In der Schweiz sind Nahrungsergänzungsmittel mit einem Eisengehalt bis zu 14 mg pro Tag erlaubt und rezeptfrei erhältlich. Eine ärztliche Begleitung ist nicht vorgeschrieben.

 

Es muss jedoch darauf aufmerksam gemacht werden, dass solche Präparate demjenigen keinen Nutzen bringen, der  bereits unter Eisenmangelsymptomen leidet. Sie dienen lediglich der Prävention, sind aber angesichts der Häufigkeit von Eisenmangel von grosser Bedeutung. Wenn Eisenmangelsymptome vorliegen, ist eine Eisenbehandlung notwendig, nicht nur eine Prävention mit Nahrungsmittelergänzung.

 

Die für eine Therapie zur Verfügung stehenden Eisentabletten haben leider nur wenig Erfolg und führen oft zu unerwünschten Nebenwirkungen. Bei einem noch geringen Leidensdruck können sie dennoch versuchshalber eingenommen werden, um Infusionen erst einmal zu umgehen.

 

Sofern die Eisentabletten nicht wirken, wird immer eine intravenöse Behandlung empfohlen. Sofern sie individuell dosiert und zweimal nachkontrolliert wird, liegt eine hohe Erfolgsquote bei ausgezeichneter Verträglichkeit und Kosteneffizienz vor. Für diesen Zweck wurde das Netzwerk von Ärztlichen Eisenzentren errichtet, das unter der Supervision der Swiss Iron Health Organisation SIHO kontrollierte und erfolgreiche Behandlungen durchführt – auch bei bedürftigen Kindern.

 

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Optimale kognitive Leistungen sind besonders dann möglich, wenn kein Eisenmangel vorliegt.